Alarmanlagen

Grundlegende Informationen über Alarmanlagen
Alarmanlagen werden auf wegen ihrer anspruchsvollen und recht speziellen Aufgabenstellungen und Einsatzbereiche in verschiedene Kategorien unterteilt. Zu den unterschiedlichen Einsatzbereichen gehören beispielsweise private Bereiche wie Häuser oder Grundstücke, öffentliche Gebäude, gewerbliche und betriebliche Anlagen oder Autos.

Typen von Alarmanlagen

Durch die hochwertige Technik, welche sich im Laufe der Jahre in Verbindung mit den stetig steigenden Anforderungen an Alarmanlagen und der praktischen Umsetzung von Wissenschaft und Technik entwickelt hat, werden von den Herstellern zunehmend neue und innovative Modelle an Alarmanlagen angeboten.
Derzeit werden entsprechend dem aktuellen Stand die sogenannten Standard-Alarmanlagen neben den modernen Funk-Alarmanlagen und den Infrarot-Alarmvorrichtungen im praktischen Einsatz verwendet. Eine ganz besondere Version innerhalb dieser sicherheitstechnischen Geräte ist eine Erschütterungs-Alarmanlage.

Eine Spezifizierung von Alarmanlagen wird hinsichtlich deren Einsatzmöglichkeiten vorgenommen. In diesem Zusammenhang können Kunden beispielsweise Auto-, Motorrad-, Haus- oder Grundstücksalarmanlagen nutzen. Kommerziell werden auch noch andere Erzeugnisse eingesetzt. Nicht nur Funkalarmanlagen gehören zu den modernen und innovativen Produkten sondern auch die Infrarot- und Hybrid-Alarmanlagen.

Eine Alarmanlage dient in deren Betriebsbereitschaft vorrangig dazu, an einem als Endgerät bezeichneten Modul eine Reaktion zu bewirken, welche einen Einbruch oder Überfall verhindert oder meldet. In diesem Bezug ist eine Alarmanlage auch bedeutsam, wenn es sich um Gefahrenmeldungen handelt. Sie überwachen und melden beispielsweise Brände oder sonstige Gefahren.

Funk-Alarmanlage

Eine Funkalarmanlage gehört derzeit zu den am meisten verwendeten Vorrichtungen. Funk-Alarmanlagen basieren in ihrer Funktionsweise entweder auf der sogenannten Gleichstromtechnik oder der BUS-Technik. Einige Modelle sind nur mit der generellen Funktechnik betriebsbereit. Wenn Funk-Alarmanlagen betrieben werden, dann bearbeiten diese funktechnische Wellen in einem Frequenzbereich entweder bei 433 Mhz oder 868 Mhz. Die Speisung mit der notwendigen Energie erfolgt über einen Akku, in der Regel eine Batterie, welche jährlich gewechselt werden muss.
Funk-Alarmanlagen sind entweder als Einbruch- oder Überfallmeldeanlagen im Einsatz. Sie sind so konzipiert, dass eine spezielle Gerätekonfiguration vorgenommen werden kann, welche beide Alarmvarianten erfasst. In diesem Bezug können Funk-Alarmanlagen sowohl als Einbruch- als auch Überfallmeldeanlagen in Kombination arbeiten. Die Grundlage dafür stellen zwei als Meldergruppen bezeichnete Vorrichtungen dar, welche unabhängig voneinander betrieben werden.

Die Vorteile von Funk-Alarmanlagen im Gegensatz zu drahtgebundenen Sicherheitsanlagen sind vielfältig. Zunächst ist es die erheblich einfachere Installationsdurchführung bei drahtlosen Funkalarmanlagen. Außerdem werden keinerlei bauliche Veränderungen benötigt, um Kabel zu verlegen und Kabelverbindungen zu schaffen.

Hybrid-Alarmanlage
Diese Einrichtungen gehören zu den drahtlosen Alarmanlagen und benötigen ebenfalls keine aufwendige Installation. Auch die Hybrid-Alarmanlage wird im Komplex mit den entsprechenden Alarmmeldern betrieben und dient ebenfalle zur Auslösung verschiedener Alarmformen. Im Zusammenhang mit den Funk-Alarmanlagen und den Infrarot-Alarmanlagen unterscheiden sich auch die Arten der Signale und die Anlagenprogrammierungen kaum voneinander. Grundsätzlich ist bei diesen Bauformen gleich, dass sie eine gezielte Wirkung bei den technischen Endkomponenten hervorrufen.

Diese speziellen Anlagen werden häufig in der Industrie und im Gewerbe eingesetzt und ereichen im Freien eine erfassbare Reichweite von bis zu 100m. Vor allen Dingen Betriebe, Lager- und Parkplätze als auch Wohnbereiche können somit perfekt überwacht werden.

Die Hybrid-Alarmanlage besitzt eine integrierte Funk-Alarmanlage als Zentrum. Dabei können jeweils verschiedenartige Zentralen genutzt werden. Die Grundlage für das zuverlässige Zusammenspiel bietet eine passende Software, welch programmiert werden kann. Diese kombinierten Hybrid-Alarmanlagen werden auch als Funk-Hybrid-Alarmanlagen bezeichnet und arbeiten ebenfalls auf kabelloser Basis. Meist werden sie durch ein Festnetz- oder GSM-Wahlgerät erweitert.

Infrarot-Alarmanlage

Die Infrarot-Alarmanlagen werden vorwiegend als sogenannte Bewegungsmelder eingesetzt. Auch diese Produkte bieten eine professionelle Sicherheit und gehören zu den besonders hochwertigen und modernen sicherheitstechnischen Anlagen. Sie werden als enorm fortschrittlich bezeichnet und bieten eine zuverlässige Technik. Die Betriebsfähigkeit basiert auf dem Empfang von Wellen, welche sich im Bereich der infraroten Strahlung befinden. Auf dieser Grundlage erfassen Infrarot-Alarmanlagen mit den entsprechenden Sensoren die durch die Bewegungen veränderten Wärmefelder und geben die Alarmsignale durch die jeweiligen Endgeräte aus. Infrarot Alarmanlagen werden häufig für die Überwachung von Außenbereichen installiert, weil sie eine relativ große Reichweite besitzen.

Eine bedeutende Voraussetzung einer Funk-Alarmanlage ist die entsprechende Sicherheitsstufe. Für die Einhaltung der sicherheitstechnischen Kriterien wird eine Überprüfung von der zuständigen Alarmzentrale vorgenommen, welche insbesondere die gewerbliche Nutzung sichert. In diesem Zusammenhang werden ständig veränderte digitale Codierungen der vorgesehenen Funkübertragung beispielsweise bei 433,92 MHz, vorgenommen.